Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung laden zum Workshop „EVTZ mit deutscher Beteiligung – Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätze“ am 1. Dezember 2015 nach Mannheim ein.
Mit dem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) wurde 2006 ein Rechtsinstrument geschaffen, das eine Struktur für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bereitstellt und die Rechts- und Planungssicherheit verbessert. Seit der Einführung des Instruments ist die Zahl der bestehenden EVTZ auf 54 angewachsen (Stand: Oktober 2015). Mit der Novellierung der EVTZ-Verordnung im Dezember 2013 wurden bisherige Erfahrungen aufgegriffen und der Rechtsrahmen entsprechend angepasst.
Der Workshop findet statt im Rahmen der MORO-Studie „Europäische Verbünde der territorialen Zusammenarbeit – Erfahrungen verbreiten und vertiefen“. Mit dieser Studie sollen sowohl Erkenntnisse, die unter anderem im Rahmen der Vorgängerstudie „Potenziale für transnationale und grenzüberschreitende Partnerschaften durch Nutzung des Instruments der EVTZ“ gewonnen wurden, als auch Erfahrungen von bestehenden EVTZ einer größeren Zahl von Akteuren zugänglich gemacht und einzelne Fragestellungen vertiefend untersucht werden.
Ziel des Workshops ist es, Erfahrungen etablierter, neu gegründeter und im Gründungsprozess befindlicher EVTZ vorzustellen und zu diskutieren. Es soll aufgezeigt werden, welche Lösungsansätze es für die Herausforderungen gibt, denen die Akteure im Gründungsprozess und in der laufenden Arbeit begegnen.