Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung laden zum Workshop „EVTZ – Erfahrungen verbreiten und vertiefen“ am Mittwoch, den 16. März 2016, nach Berlin ein.
Mit dem Europäischen Verbund für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) wurde 2006 ein Rechtsinstrument geschaffen, das eine Struktur für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bereitstellt und mehr Rechtsund Planungssicherheit schafft. Seit der Einführung des Instruments ist die Zahl der bestehenden EVTZ auf 59 angewachsen (Stand: Januar 2016). Mit der Novellierung der EVTZ-Verordnung im Dezember 2013 wurden bisherige Erfahrungen aufgegriffen und der Rechtsrahmen entsprechend angepasst. Da jede EVTZGründung jedoch ein individueller Prozess ist, ist der Informationsbedarf bei interessierten Akteuren in Deutschland und im benachbarten Ausland weiterhin groß.
Dieser Workshop ist die Abschlussveranstaltung der MORO-Studie „Europäische Verbünde der territorialen Zusammenarbeit – Erfahrungen verbreiten und vertiefen“. Im Rahmen dieser Studie wurden Erkenntnisse, die unter anderem im Rahmen der Vorgängerstudie „Potenziale für transnationale und grenzüberschreitende Partnerschaften durch Nutzung des Instruments der EVTZ“ gewonnen wurden, einer größeren Zahl von Akteuren zugänglich gemacht und einzelne Fragestellungen in Modellregionen vertiefend untersucht. Zur Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse und zum Erfahrungsaustausch wurden bislang drei Veranstaltungen in Berlin, Brüssel und Mannheim durchgeführt.
Das detaillierte Programm des Workshops sowie Informationen zur Organisation finden Sie auf den folgenden Seiten. Sie können sich online anmelden, indem Sie hier klicken und das Formular ausfüllen.